Illustre Illus. Oder: Wie aus Ideen Bilder werden!

Formen, Farben, Figuren.

Von Lea - Motion Designer & Illustrator

Formen, Farben, Figuren – das ist meine Welt. Darin lebe ich, seit ich ein Kind war. Und obwohl sich meine Gestaltungsart immer geändert und weiterentwickelt hat, bin ich der Gestaltung selbst treu geblieben. Sei es nun analog oder digital, Text oder Bild, bewegt oder statisch: Jede Vorgabe bietet mir eine neue Möglichkeit, mein intuitives und kreatives Ich zu entfalten. Visuelles Denken und Umsetzen sind meine Leidenschaft. Eine Form hier, diese Farbe da – solange, bis mir gefällt, was ich sehe. Solange, bis unseren Kunden, gefällt, was sie sehen.

Meine Herangehensweise beim Illustrieren ist es die Vorgabe bzw. das Problem in Einzelteile zu zerlegen und nach Wichtigkeit zu ordnen. Was essenziell ist, behalte ich, den Rest verwerfe ich (vorerst). Der nächste Schritt besteht darin, mich an einen Stil anzunähern – das ist abhängig vom vorgegebenen Spielraum und liegt oft in meinem persönlichen, kreativen Ermessen. Den Stil kann ich anschließend jederzeit an Wünsche und Feedback anpassen. 

Ich habe bereits viele Stile ausprobiert, bin aber nie vollständig bei einem geblieben. Wechseln, variieren, neue Wege entdecken: Daran hängt mein Herz. Ich sehe es als eine meiner Aufgaben, den richtigen Stil für jedes Bedürfnis zu finden.

Ein Beispiel

Um beispielsweise die Message des Videos für Cosmo Consult zu verstärken, brachte ich den Vorschlag ein, einen Avatar bzw. ein Icon zu entwerfen, das übergeordnet für die Expertise von Cosmo Consult steht. Dafür habe ich den bereits vorhandenen Charakter aus dem Video hergenommen und ihn minimalistisch nachgebaut. Sein wichtigstes Erkennungsmerkmal ist nicht nur sein rotes Shirt, sondern vor allem sein zufriedenes, wissendes Lächeln. Diese beiden Schlüsselelemente machen den Charakter aus. 

Und noch ein Beispiel

Bei der Gestaltung der Primeconcept+ Mitarbeiter*innen genoss ich sehr viele Freiheiten – was es gleichzeitig herausfordernd machte. Obwohl der Stil, den ich anfangs festgelegt hatte, gut ankam, änderte ich ihn mitten im Arbeitsprozess. Ich war überzeugt, dass dieser zweite Ansatz geeigneter für den Zweck war. Der erste Ansatz war verspielt, der neue professionell und konkret. Jedem Charakter konnte ich das gewisse Etwas, ein Merkmal geben, das die Identität der Person stärkt und damit zugleich die Message unterstützt: Jede und jeder bringt individuelle Stärken ins Unternehmen ein. 

Ach ja, und auch Weihnachts-, Oster- und andere Grüße lassen sich in diesem Stil verpacken – einmalig, mit Wiedererkennungswert!

Frohe Weihnachten Frohe Weihnachten
Ostergruß Ostergruß


Und ein letztes Beispiel 

Beim spielerischen Stil blieben wir beim Projekt „Gesunde Schule“. Die Zielgruppe sind hier nämlich hauptsächlich Schüler*innen. Die erste Idee, die ich hatte, war schließlich auch die, die wir umgesetzt haben: Ein minimalistisch gestaltetes Kind, mit dem sich Schüler*innen identifizieren können und bei Eltern und Lehrpersonen Sympathie und Empathie weckt. Dass man sich nicht mit der ersten Idee begnügen soll, stimmt also nicht. Manchmal landet man nämlich intuitiv gleich beim ersten Mal einen Volltreffer. So war der Kunde, die ÖGK, auch auf Anhieb happy. Und was sagt ihr dazu? 



Wir sollen uns melden? Gerne. Bei wem?